26.12.2020 – unser erstes Kochvideo: Ente im Wohnmobil

Wir sind jetzt über 1,5 Jahre unterwegs und leben im Wohnmobil. Aus Kostengründen geht es nicht anders, als fast jeden Tag selbst zu kochen. Wir wollten schon immer eine Serie machen, in der wir zeigen, wie uns was wir im Wohnmobil so kochen. Unserer Meinung nach geht fast alles was “zu Hause” auch ging. Man muss nur überlegen, wie man die Zubereitung anpassen kann, um möglichst Geschirr zu benutzen. Natürlich weil alles gespült werden muss, aber auch wegen der geringen Arbeits- und Abstellfläche. 

Als erstes Projekt haben wir uns gleich der Königsdisziplin gewidmet: Ente mit Semmelknödel und Blaukraut.

Ja, nach Gans am Heiligen Abend gleich wieder ein Flugtier. Ihr seht also, wir haben keine Kosten und Mühen gescheut um Euch den ultimativen Test zu präsentieren:

Kann man Ente mit Rotkohl, Semmelknödel und Rotkraut im WoMo zubereiten?

Mit Brot und Kuchen haben wir bisher keine so guten Erfahrungen in dem kleinen Gasbackofen gemacht. Die Hitzeverteilung ist nicht optimal. Vor allem von unten in der Blechmitte kommt nicht genügend Hitze an. Im Wohnmobil ist es auch ziemlich eng und es gibt wenig Abstellmöglichkeiten. Dafür aber auch kure Wege!

Hier das Video auf unserem Youtube-Kanal dazu.

Zutatenliste:

Barbarieente mit ca. 3 kg
Füllung: 4 saure Äpfel, Beifuß, Salz und Pfeffer – mehr nicht!
Sauce: 1 Zwiebel, 2 Karotten, ein Stück kalte Butter
Semmelknödel: 4 alte Brötchen in Würfel, 1 Ei, Milch, Zwiebel, Petersilie, Salz, Pfeffer
Apfel-Rotkohl: Fertigprodukt aus der Tiefkühltruhe

Viel Spaß nun beim Zuschauen und vielleicht auch beim nachkochen. Es hat super funktioniert und ganz toll geschmeckt.

Den Rest gabs dann noch am Sonntag …

Zwischen den Jahren – Neues Technikvideo

Vor Weihnachten haben wir uns das TRUMA LevelControl System zugelegt. Damit können wir per Bluetooth die Füllstände unsere beiden Gasflachen abfragen. Manfred vom Bistro Voralbhalle neben dem Wohnmobilstellplatz in Heiningen hat das System im Sommer 2020 eingebaut und uns gezeigt. Wir fanden es da schon toll, aber es war uns erstmal zu teuer.

Im September 2020 fiel bei uns die Heizung mit Warmwasserbereitung aus, da zu wenig Gas ankam. Das TRUMA DuoControl System war defekt und musste ausgetauscht werden. Darin enthalten sind: Crash-Sensor, Leck-Erkennung, Heizung für die Gasleitung und ein automatisches Umschaltsystem von der leeren auf die volle Gasflasche. Was uns die Werkstatt nicht gesagt hat: die alte Fernanzeige funktioniert nicht mehr mit der neuen ControlSystem.

So wird im Wohnmobil nicht mehr angezeigt, dass es eine leere Gasflasche gibt. Und irgendwann sind dann beide leer…

Nach einigen Anläufen bekommen wir endlich einen Termin in einer Kieler Werkstatt für den Austausch dieser Fernanzeige. Leider erst im Januar 2021.

Irgendwann kamen wir dann auf die Idee, doch das LevelControl System zu nutzen. Es wird magnetisch unten an die Gasflasche geklippt. Damit können wir in der APP sehen, wieviel Kilogramm noch in den beiden aktiven Gasflaschen sind.

Die Fernanzeige wäre damit überflüssig, denn das EisEx-Heizsystem funktioniert auch mit der alten Anzeige.

Preislich ist das LevelControl sogar noch günstiger als die Fernanzeige (ca. 140 Euro) und der Einbau (ca. 150 Euro) gegenüber 2 x 130 Euro = 260 Euro.

Zwischen Weihnachten und Neujahr haben wir dann dazu ein Video für unseren Youtube-Kanal produziert:

Dezember 2020 – Weihnachten

Kameracrash und Versicherung

Nach längerer Zeit wollte ich meine Spezial-3D-Kamera mal wieder einsetzen und ein schönes Foto von der Ostsee und der Schönberger Seebrücke machen. Dabei habe ich mir das Knie an einem der Holzbänke aufgeschlagen und die Kamera fiel auf den Boden. Ein Teil sogar in die Ostsee. DG = dumm gelaufen, wenn nicht SDG = sehr dumm gelaufen.

Der Tatort und was von der 3D-Doppelkamera übrig geblieben ist …

In 10 Jahren war das schon die dritte Kamera, die ich schrotte. Aber zum Glück habe ich eine sehr gute Versicherung bei der Züricher. Ich habe den Schadensbericht und die Kaufrechnung eingereicht und zwei Tage später waren 1.550 Euro (Neuwert der Kamera -25% für Totalverlust) auf meinem Konto. Hat alles der Versicherungsmakler abgewickelt. Wer Interesse hat, seine Ausrüstung zu versichern – dieser Laden ist echt zu empfehlen:
https://www.fairsicherungsladen-freiburg.de/versicherungen/fotografie-und-entertainment/

17.12.2020 – „Göppingerle“ aus der Heimat

Von Gudrun und Siegfried haben wir zu Weihnachten einen Gruß aus der Heimat bekommen: GÖPPINGERLE von der Konditorei Berner. Sehr lecker!

18.12.2020 – Kochen mal wieder im Wohnmobil

Wir hatten mal wieder Lust auf Tintenfisch mit Salat und Weißbrot. Die Family steht nicht so auf Fisch (obwohl sie an der Ostsee leben) (oder gerade deswegen?).

Deshalb haben wir die Tentakel im WoMo zubereitet.

22.12.2020 – Wintergrillen

Auf Grillen stehen aber alle auf dem Hippiehof, egal bei welchem Wetter. Deshalb hat Andi schöne Dry Aged Rump-, Rip-Eye- und T-Bone-Steaks besorgt und auf der Terrasse den Grill angeworfen. Dazu gab’s Kartoffelgratin aus dem Dutch Oven – gegessen haben wir dann aber doch drinnen …

24.12.2020 – Gänse und Apfelcrumble aus dem Dutch Oven

Als kleines Weihnachtsgeschenk haben Tini und ich am Heiligen Abend das Menü für uns sechs übernommen: 2 Gänse, Kartoffeln, Semmelknödel und Blaukraut. Tolles Essen und ein schöner gemütlicher Heilig Abend. Andi hat zum Nachtisch noch ein Apfelcrumble mit Butterstreusel aus dem Dutch Oven beigesteuert. Sehr lecker! Und als Getränk eine türkisfarbene Ananasbowle von mir. Mmmh.

25.12.2020 – Ausflug mit dem Fahrrad an die Ostsee

Bei strahlendem Sonnenschein haben wir eine kleine Fahrradtour an die Ostsee unternommen. 15 Kilometer sind nicht viel, aber immerhin etwas.

Ein paar Fotos und ein kurzes Video dazu:

Und Abends muss dann die restliche Bowle vom Heiligen Abend noch weg. Die verantwortungsvolle Aufgabe der artgerechten Entsorgung wurde mir übertragen.

Die Fotos sind natürlich gestellt. Ja ehrlich! So viel war das nicht mehr!! Wirklich!!! Oh männooo, wenn ich‘s doch sage … !!!!

18.12.2020 – Technik Ein- und Ausbauten in unser WoMo

Da wir gerade durch Corona in unserem Winterquartier festsitzen, widmen wir uns dem weiteren Technik-Ausbau unseres Wohnmobils.

Angefangen haben wir mit der neuen Steuerung unserer TRUMA-Heizung mit Wasserboiler.

Unser Youtube-Video dazu:

Durch die CP-Plus können wir die Raumtemperatur jetzt gradweise einstellen. Mit der normalen Steuerung ist nur eine Einstellung in 5 Stufen möglich. Durch die Erweiterung mit dem iNET-Steuergerät bietet sich nun auch die Möglichkeit zur Steuerung per Timer oder mit einer GSM-Mobilfunk-Karte auch von überall aus.

Dazu haben wir uns auch noch zwei Ultraschallscanner für unsere Gasflaschen gekauft. Verbunden mit dem iNET haben wir jetzt immer die aktuelle Füllinformation unserer beiden Gasflaschen. Auch mit Warnung per SMS, wenn eine bestimmte Füllmenge unterschritten wird.

Weitere Aus- und Einbauten sind noch geplant. So der Austausch unserer Chemie-Toilette gegen eine Kompost-Trockentoilette und die Erneuerung der Solar-Leitungen.

12.12.2020 – unser 8. Hochzeitstag

In Krummbek müssen wir dieses Jahr leider auf unseren „Eventmanager“ für unseren Hochzeitstag verzichten. Das ist normalerweise Dieter aus Göppingen, der am 12.12. Geburtstag feiert. Dort haben wir die letzten Jahre verbracht ohne große was organisieren zu müssen.

Aber gleich morgens sind unsere Krummbeker eingesprungen und haben den Frühstückstisch schön dekoriert.

Am Abend dann noch vor dem Essen ein Plausch an der Feuertonne.

Den weißen Glühwein dazu habe ich selbst angesetzt im Wohnmobil.


Prost und auf das nächste Jahr …

05.12.2020 – Unser eigener Weihnachtsmarkt

Heute ist der 6. Dezember 2020 und Nikolaustag. Wir haben uns entschlossen, den Winter in Krummbek bei Andi & Brede mit Familie zu verbringen. Wir leben natürlich weiter im Wohnmobil und stehen auf dem „Hippiehof“ vor dem Haus.

Zur Weihnachtszeit gehören auch die Weihnachtsmärkte, die dieses Jahr durch Corona nicht stattfinden. Also machen wir uns eben unseren eigenen Weihnachtsmarkt.

Natürlich gehört auch ein Gläschen Glühwein oder Lumumba dazu – oder auch ein paar mehr …). Zum Essen gibt es neben frisch gebackenen „Guezla“ (Weihnachtsgebäck) auch Stockbrot und Würstchen zum Grillen im offenen Feuer.

Für einen schönen Abschluss packt Paddy noch seine Gitarre aus und gibt ein paar alte Rock-Hits zum Besten. Laut eigener Aussage kann er keine Weihnachtslieder spielen – und es fehlt auch keinem der Anwesenden.

03.12.2020 – Weihnachtsgebäck – also “Guazla” backen

Nachdem wir sonst mit dem Wohnmobil nicht viel unternehmen können, wollen wir dieses Jahr mal wieder Weihnachts-Guazla backen.

Erst wollten wir das im Wohnmobil machen, haben uns dann aber doch für die Küche im Haus entschieden. Der Platz im Womo ist doch sehr begrenzt.

Geplant sind Ausstecher, Haselnussbrötchen, Vanillekipferl und Terassenbrötchen (Bubaspitze). Dazu kommen dann noch spontan “Schneeflöckchen” nach einem Rezept von Brede.

Wie immer gib es bei uns eine strikte Arbeitsteilung. Tini macht den Teig, Ausgestochen wird gemeinsam und ich bin dann für die Deko zuständig.

Einen Teil der Weihnachtsbrötchen verschicken wir an Familie und Freunde. Der größere Teil wird natürlich in Krummbek selbst verputzt.

29.09.2020 – Planung für die Überwinterung

29.09.2020 – Vom Rhein nach Göppingen

Planmäßig treffen wir in Göppingen ein und nächtigen wieder auf dem Stellplatz in Heiningen. Der in Göppingen ist immer noch in Planung und es gibt nur Frischwasser mit Entsorgung, die sich auf dem entgegen gesetzten Ende des EWS-Parkplatzes befindet wie die Stellplätze. So müssten wir alle 2 Tage zusammenpacken und 150 Meter fahren, um unseren Wassertank zu füllen. Außerdem ist der Parkplatz mit den Stellplätzen durch automatische Poller nach 20 Uhr nicht mehr befahrbar.

Der Hauptgrund für unseren Aufenthalt in Göppingen ist natürlich der Besuch bei Familie und Freunden, mit denen wir uns treffen und schöne Tage genießen. Toll immer das Grillen auf dem “Gütle” von Matthias und Evi mit tollen Blick auf die drei Kaiserberge, rechts der bekannte Hohenstaufen.

Und wenn wir schon da sind, gebe ich auch weiter mein Fotokurse, die ich seit fast 20 Jahren an verschiedenen Volkshochschulen im Kreis gebe. Trotz Corona sind alle gut gebucht und finden statt.

Auch meine Online-Fotokurse über die VHS-Cloud sind inzwischen aktiv und haben die ersten Teilnehmer.  Dafür müsste ich natürlich nicht in Göppingen sein. Die könnte ich von überall her betreuen.

Infos zu meinen Online-Kursen: https://foto-kurse-online.de

Zum ersten Mal werden wir auch zwei Vorträge in Göppingen und Kirchheim über unser erstes Jahr im Wohnmobil halten. Obwohl durch Corona nur 20 bis 30 Teilnehmer in die Vortragssäle dürfen, möchten die Volkshochschulen das Angebot gerne aufrechterhalten.

Beide Termine sind dann auch ausgebucht und kommen sehr gut an. Wir werden diese Vorträge auch weiter ausbauen und deutschlandweit anbieten. Wenn Ihr also eine Möglichkeit seht, wo wir einen Vortrag halten könnten (VHS oder andere Veranstalter), fragt dort nach oder sendet uns einen entsprechenden Kontakt.

Weitere Informationen zu den Vorträgen mit Ausschreibungstext für Veranstalter und aktuellen Terminen auf unserer Webseite:
https://herr-mayer.de/vortraege/  

Am 30. Oktober feiere ich meinen 63. Geburtstag mit 8 Freunden (also corona-conform) bei Tanja und Manfred im Bistro Voralbhalle Heiningen in der Kegelbahn. Das gute Essen wird also gleich wieder ein wenig abtrainiert. Den Rest der großen Portionen packt Michi für den nächsten Tag ein.

Wohin zum Überwintern?

In den letzten Wochen haben wir viel darüber gesprochen, wohin wir über den Winter reisen sollen. Die Corona Infektionszahlen gehen in ganz Europa stark nach oben. Spanien, Portugal oder gar Marokko kommen nicht in Frage. Nur in Italien sind die Zahlen noch im unteren Bereich.
Als einziges Ziel außerhalb von Deutschland ziehen wir in Erwägung, ganz in den Süden von Italien zu fahren und wegen dem milden Klima dort den Winter zu verbringen.

Je länger wir überlegen, desto klarer wird es aber: von Tag zu Tag steigen auch in Italien die Infektionszahlen. Also entschließen wir uns schweren Herzens, dass wir keine Reise ins Ausland antreten. Dabei haben wir keine Angst vor einer Infektion, obwohl das für mich mit meiner Vorerkrankung sicherlich kritisch wäre. Die kann uns überall treffen. Unser Problem ist eher das Gesundheitssystem im Ausland, vor allem in Italien. Und das wiederum nicht wegen Corona selbst, sondern durch die Belastung des Systems dadurch. 

Unser Entschluss: wir bleiben in Deutschland und fahren nach Krummbek zu unserem Neffen. Dort werden wir wie schon öfters im Hof stehen und weiterhin im Wohnmobil leben – mit Anbindung ans Haus mit Sozialkontakten und Nutzung von Internet, TV, Dusche und Waschmaschine.  

31.10.2020 – Fahrt in den Norden nach Krummbek

Am Samstag fahren wir dann nachmittags los in Richtung Ostsee. Wir wollen am Sonntag dort sein, bevor ab Montag, 02.11.2020 der „kleine Lockdown“ für den gesamten November in Deutschland beginnt. Mit einer Übernachtung auf einem Autobahn-Rastplatz schaffen wir es dann auch und werden in Krummbek herzlich empfangen.

Unser Stellplatz im Hof vor dem Haus

Da wir diesmal längere Zeit hier stehen, wird das Netzwerkkabel für eine optimale Internetnutzung in den Boden verlegt.

Natürlich wird jetzt fast täglich gemeinsam gekocht. Für die Bewegung im Haus bekomme ich die passenden Puschen.

Trotzdem die Fischerbuden in der Winterpause sind, fahren wir zusammen mit Marion an die Seebrücke Schönberg.

06.11.2020 – Planung für den Winter

Heute ist der 06. November und wir werden wohl bis zum April 2021 hier im Norden bleiben. Im März habe ich schon Termine für Fotokurse hier in Schönberg und einen Vortrag in Preetz. Im April wird es wieder einen Abstecher in den Kreis Göppingen geben, denn auch dort habe ich wieder einige Kurse bei verschiedenen Volkshochschulen ausgeschrieben. Dann müssen wir wieder nach Krummbek, denn die von 2020 wegen Corona verschobene Hochzeit unseres Neffen soll jetzt im Mai 2021 stattfinden. Und da wollen wir natürlich dabei sein!

Wie es dann weiter geht, wissen wir heute noch nicht. Unser Sommer in England und Irland 2020 war ja nicht möglich. Vielleicht klappt es ja dann ab Mai 2021.

Zusätzlich hoffen wir, dass es möglich ist, von Dezember 2020 bis zum März 2021 zwischendrin immer wieder für ein paar Tage oder Wochen im Norden zu reisen. Die Nordsee und die Hansestädte wären tolle Ziele. In Anlehnung an 2012 und 2019 (Weihnachten am Strand in Südafrika und Spanien) wollen wir den Heiligen Abend gerne an einem Strand verbringen. Wenn möglich Nordsee, wenn nicht dann eben Ostsee. Was wir uns auch noch vorgenommen haben: mit unserem Blog und den Youtube-Videos aktuell zu bleiben! Ihr werdet ja sehen, ob das klappt … 😊


19.11.2020 – Technik Wohnmobil

Die inzwischen extrem hohen Infektionszahlen in Italien zeigen uns, dass die Entscheidung genau richtig war, nicht nach Italien zu fahren. Der Kreis Plön hat übrigens die niedrigsten Infektionszahlen in ganz Deutschland.

Vor ein paar Tagen haben wir auch festgestellt, dass in unserem Strom-System immer noch etwas nicht stimmt. Wenn wir nämlich unseren 220V-Konverter einschalten, verbraucht der 4 A obwohl kein Verbraucher eingeschaltet ist. Nach einem Telefonat mit dem Hersteller BÜTTNER ist klar: der Leerlaufstrom muss unter 1 A liegen. Also ein weiterer Punkt auf unserer Liste, die wir in Krummbek über den Winter abarbeiten wollen:

– Strom-Verlust im 220V-Konverter suchen
– Einbau Trocken-Trenntoilette
– Steuerungssystem mit Thermostat und Zeitschaltuhr für Truma-Gas-Heizung
– Leitungen der Solarpaneele erneuern
– Gasflaschen-Fernsteuerung austauschen (lassen)
– Starke 12-V-Leitung für neuen Kompressor-Kühlschrank legen lassen
– neuen Kompressor-Kühlschrank einbauen
– Wasserhahn in der Küche ersetzen

29.08.2020 – Am Rhein und Einbau Lithium-Akku

Da wir bis zum Messestart des Düsseldorfer Caravan Salons noch ein paar Tage Zeit haben machen wir einen Abstecher nach Köln. Wir kommen um 19 Uhr an und der ausgesuchte Stellplatz ist leider voll. Deshalb fahren wir für eine Nacht auf den Kölner Campingplatz. Auf Dauer ist der uns aber mit 30 Euro zu teuer. Deshalb geht es am nächsten Morgen zurück auf den Stellplatz. Dort bleiben wir 5 Nächte, sehen uns Köln mit seinem berühmten Dom an und machen einen schönen Spaziergang am Rhein entlang. Einmal gehen wir auch klassisch Essen zu „Max Stark“. Tini nimmt zum Kölsch „Himmel & Äd“, also gebratene Blutwurst mit Kartoffelstampf und Apfelmus. Ich nehme den „Rheinischen Sauerbraten“ aus Pferdefleisch mit Kartoffelknödel.

04.09.2020 – Caravan-Salon in Düsseldorf

Durch die Corona-Pandemie mussten wir die Eintrittskarten für die Messe bereits ein paar Tage vorher Online kaufen, inklusive zwei Übernachtungen auf dem Wohnmobilstelllatz. Irgendwo stand, dass das der größte Wohnmobilstellplatz in Europa sein soll. Mit seinen 3.500 Plätzen gut möglich. Da die Besucherzahl der Messe auf 10.000 Besucher pro Tag begrenzt ist, gibt es genügend Platz auch mit unserem Anhänger.   

Die Messe selbst ist gespenstisch. So leere Messehallen und Gänge haben wir noch nie gesehen. An keinem Messestand müssen wir warten und es gibt meist mehr Standpersonal als Interessenten.

Kochfeld:
Die Suche nach einem Gas-Kochfeld gestaltet sich einfach: es gibt nur einen italienischen Hersteller. Für Tini ist das aber schnell erledigt. Die Brenneraufsätze lassen sich nicht abnehmen und dadurch ist das Kochfeld nur schwer zu reinigen.

Letztendlich haben wir uns entschlossen, den gleichen 2-Flammen-Gaskocher von Thetford zu kaufen, den wir schon hatten. Aber nicht mehr beim Camping-Kaufhaus! Dort ist das Teil immer noch 40 Euro billiger als anderswo. Aber wir warten bei denen nun schon 7 Monate auf die Bearbeitung unserer Garantie-Retoure und den damit verbundenen Umtausch oder Rückzahlung des Kaufpreises.

Trenntoilette:
Im Internet haben wir schon viel über diese Toilettenart gelesen und uns einige Videos auf Youtube dazu angesehen. Aber es ist etwas anderes, die Produkte mal in Natura zu sehen. Auf dem Caravan-Salon finden wir 2 Vertriebe für Trocken- oder Trenntoiletten. Auch die Nature‘s Head Komposttoilette der Firma TOMTUR, die wir schon in der engeren Auswahl haben. Auf dem Messestand haben wir die Gelegenheit mit Globetrottern zu sprechen, die diese Toilette bereits seit Jahren in Benutzung haben. Wir werden nur bestärkt in unserer Meinung, dass das die richtige Wahl ist. Über unseren endgültigen Entschluss werden wir dann  berichten, wie auch über den Umbau der Toilette, den wir selbst vornehmen wollen.

Stromversorgung im Wohnmobil
Die meiste Zeit auf der Messe widmen wir für den Informationen zur Stromversorgung in Wohnmobilen. Brennstoffzellen oder Batterien? Wenn Batterien, welche? GEL oder AGM? Oder doch die teuerste Variante LITHIUM-Akku?

Wir haben uns ja schon im November 2019 überlegt, statt der drei neuen AGM-Batterien mit je 95 Ah, einen Lithium-Akku mit gleicher Leistung einbauen zu lassen. Von einigen Fachleuten wurde das ganz klar als sinnvollste Möglichkeit favorisiert. Unsere Werkstatt, bei der wir in den letzten Jahren alles machen ließen, riet aber eher davon ab. Noch nicht ausgereift und zu teuer und wir müssten auch die Ladegeräte und den Laderegler ersetzen, um die richtigen Ladeströme für die neue Technik zur Verfügung stellen zu können. Statt ca. 700 Euro für 3 x AGM hätte die Lithium-Variante mit ca. 2.000 Euro plus ca. 800 Euro Ladetechnik und Einbau das Vierfache gekostet. Deshalb haben wir uns vor 8 Monaten für die Standard-Variante AGM entschieden.

Unser Glück auf dem Caravan-Salon ist, dass die Berater viel Zeit haben und sich keine Schlangen mit anderen Interessenten hinter bilden. Nach Darlegung unserer aktuellen Installationen und der Dauernutzung kommen alle Fachleute zu dem Ergebnis: nur ein Lithium-Akku kann unseren Bedarf sinnvoll abdecken. Weitere Vorteile sind die extrem hohen Ladeströme mit bis zu 60 Ampere und die Nutzung bis zu 95% der Kapazität. Bei AGM sind nur ca. 50% der Ladung nutzbar. Deshalb reicht auch bei Lithium eine Leistung von 150 Ah bei gleicher Nutzung.

Wir wollen das immer noch nicht wahrhaben. Was brauchen wir denn an Strom?
Dreimal am Tag einen Liter Wasser zum Kochen bringen mit eingeschalteten 220V-Inverter, abends ein wenig Fernsehen schauen mit SAT-Anlage, Raumbeleuchtung und das Laden von Zahnbürsten, E-Book, Laptop und Smartphones. So viel ist das nicht! Vor allem haben wir vier Solarpaneele mit insgesamt 440 Watt auf dem Dach, die den Verbrauch selbst bei einem bedeckten Tag mindestens ausgleichen müssen.

Aber nach mehr als einem Jahr problematischer Stromversorgung haben wir echt die Nese gestrichen voll! Wenn, dann kommen für uns nur die Produkte von LIONTRON in Frage. Preislich Mittelklasse, mit Bluetooth-Verbindung zum Smartphone und geschraubte Bauteile die sich einzeln austauschen lassen.

Auf dem Caravan-Salon stellt neben dem Hersteller LIONTRON auch ein Vertrieb mit Werkstatt aus dem Bergischen Land aus. Die bieten eine Messerabatt von 20 % an. Wir würden auch auf eine Leistung von 200 Ah gehen. Sicher ist sicher. Der Berater auf dem Stand kann uns aber nicht sagen, ob ein Einbau in den nächsten Tagen möglich wäre. Wir rufen also gleich am Montag in der Firma Bergische-Wohnmobile an und fragen nach einem Termin. „Eigentlich“ gibt es natürlich keinen, aber morgen Nachmittag wäre es möglich. Da überlegen wir nicht lange und starten am nächsten Morgen nach Burscheid.

Heizung fällt aus

In der Nacht wieder mal was Neues: die Heizung setzt aus und stoppt die Gaszufuhr auch für den Kühlschrank, denn der Crash-Sensor löst aus. Wenn ich ihn reindrücke, geht der Kühlschrank wieder. Aber beim Einschalten der Heizung fliegt der Sensor wieder raus.

Wir schalten zur Sicherheit die Gaszuleitung komplett aus und drehen die Gasflaschenverschlüsse zu. Von unserem ähnlichen Problem im letzten Jahr kennen wir das Prozedere schon: Ich lese den Fehlercode an der Fernanzeige und direkt an der Heizung aus und rufe beim Truma-Service an.
Der meint, dass der Fehler kaum an der Heizung liegen kann, sondern eher an dem Duo-Control-System der Gasflaschen – auch von der Firma Truma. Durch Verschmutzung oder Defekt löst der Crash-Sensor aus. Die Duo-Control muss wahrscheinlich ausgetauscht werden.

Da haben wir doch auch mal Glück – der Werkstatttermin am nächsten Tag kommt gerade richtig.

Neuer Lithium-Akku in Burscheid – und ein weiterer Fehler im System entdeckt

Um 14 Uhr geht’s los. Unser WoMo kommt in die Halle und der Umbau auf Lithium beginnt.

Nebenher klären wir noch die Sache mit der Gasversorgung. OK, das nächste Problem: das System für die Nutzung von 2 Gasflaschen mit automatischer Umschaltung, wenn eine leer ist, gibt es nicht mehr. Der Nachfolger TRUMA DUO CONTROL CS passt von den Anschlüssen nicht mehr zu dem alten System. Wenigstens ist die Haupteinheit des CS Systems auf Lager. Man muss nur die Gasleitungen ändern und anpassen. Von uns aus OK – und zum Glück schiebt die Werkstatt diese Arbeiten auch noch rein.

Die Arbeiten ziehen sich mit ein paar Überstunden der Techniker bis 19:30 Uhr und wir übernachten eine Nacht auf dem Firmengelände.

Wir haben jetzt also eine neue Gasanlage und eine Lithium Batterie mit 200Ah. Das entspricht fast 400 Ah von normalen GEL- oder AGM-Batterien, da die Leistung bis zu 95% der Kapazität abgerufen werden kann. Bei GEL oder AGM-Batterien kann die Leistung nur bis zu 50% leer gesaugt werden, bevor die Spannung zusammenbricht. Auch kann die Ladung mit bis zu einer Stromstärke von 60 Ampere erfolgen – also in einem Bruchteil der Zeit vollgeladen werden. Für die optimale Ladeleistung wird noch ein neues Ladegerät und ein Ladebooster für die Lichtmaschine eingebaut. Insgesamt fast 3.000 Euro. Ganz schön heftig, wenn man bedenkt, dass die drei AGM-Batterien erst 8 Monate alt sind und die neue Verkabelung und das Kontrollgerät von AUTARKER (für fast 1.000 Euro) nicht mehr gebraucht werden.

Das war aber nicht der einzige Schock. Denn bei der Abholung erfahren wir noch, dass die Solarpaneele nicht optimal arbeiten. Es kommen nur 14 Ampere an, obwohl es eigentlich weit über 20 Ampere sein müssen. Die Verkabelung ist zu schwach. Der Durchmesser müsste bei 4 Paneels mindestens 10 Quadratmillimeter sein. Verlegt sind wohl nur 2,5 cm². Diese zu dünne Verkabelung wurde bei der Installation vom Hymer-Händler bereits falsch durchgeführt.

Später holen wir uns noch eine zweite Meinung ein, die das bestätigt und einen weiteren Fehler beim Einbau moniert: die 8 Jahre alten Paneels dürfen nicht parallel zu neu eingebauten geschaltet werden. Sie hätten neben einer stärkeren Verkabelung auch einen zweiten Laderegler erhalten müssen. Das Problem: die Leistung der Solar-Paneels lassen mit der Zeit nach und die parallel geschalteten neuen Paneels bringen nur die Leistung, die auch die Alten bringen. Verstehe ich zwar nicht – wird aber schon stimmen, was die Fachleute sagen. Für uns heißt das: neue Verkabelung und einen zweiten Laderegler. Kostenvoranschlag: 300 Euro für die Teile und ca. 700 Euro Arbeitszeit. Die Arbeitsbücher sind immer noch voll – machbar erst im Dezember 2020 oder Januar 2021. Also lassen wir erstmal alles so und fassen ins Auge, die neue Verkabelung selbst vor zu nehmen.

Nebenbei schaut der Fachmann auch noch die Gasanlage an, da die Fernanzeige nicht funktioniert. Sie sollte anzeigen, wenn eine Gasflasche leer ist. Wir hören, dass die Anzeige nicht funktionieren kann, da sie an die neue DUO CONROL CS nicht angeschlossen ist. Der Stecker vom alten System passt auch nicht an das Neue. Eine neue Fernanzeige muss eingebaut werden! OK, wir verstehen, dass unser Termin in der Werkstatt eingeschoben wurde und die es in der kurzen Zeit vielleicht nicht möglich war. Vielleicht war das Teil auch nicht am Lager. Aber es wäre nett gewesen, uns darüber zu informieren.    

Wer kennt den Film: „Geschenkt ist noch zu teuer“?
So kommen wir uns gerade vor. Wir sind mit der Gesamtsituation unzufrieden. Immer kommt etwas Neues zum Vorschein, das nicht passt und jeder macht einen Teil, dass es wieder funktioniert. Aber der gesamte Zustand der Technik ist nicht perfekt. 

September 2020 – Erholung in der Eifel

Etwas frustriert über die hohen Kosten für unsere neue Lithium-Batterie und die Kenntnisse über weitere Unzulänglichkeiten der Gas- und Solar-Anlage fahren wir zurück an den Rhein in die Eifel. Ein paar Tage „Erholung“ auf einem schönen Campingplatz an einem Vulkansee tun uns gut.

Allerdings bei losfahren von dort ein weiterer Schock: Unsere Fahrzeugbatterie ist laut Anzeige leer. Ein kurzer Anruf bei der Firma Bergische Wohnmobile, die gestern die Lithium Batterie eingebaut hat, hilft erstmal nicht weiter. Der Tipp, einen Startversuch durchzuführen oder wenn nötig von jemand Starthilfe zu bitten, hätten wir auch so hingekriegt.

Der Startversuch klappt aber aufs erste Mal und wir fahren wieder die 100 Kilometer nach Burscheid zurück. Dort stellen sie fest, dass ein Kabel nicht wieder angeschlossen wurde, von der die Anzeige ihre Daten bezieht. Die Batterie war also vollkommen in Ordnung, nur die Anzeige hat dies nicht angezeigt. Super – 200 Kilometer umsonst gefahren und einen Tag sinnlos verbraten.

11.09.2020 – Fahrt nach Bacharach am Rhein

Jetzt kann es aber endlich losgehen, Richtung Süden am Rhein entlang nach Bacharach. Dort wollen wir ein paar Tage bleiben und unsere Freunde Simone und Eddie mit Familie besuchen. Auf der Fahrt dorthin übernachten wir auf einem Rastplatz an der Autobahn. Morgens werden wir von einem Paar angesprochen, die neben uns eine Pause mit Ihrem WoMo machen. Sie wollen ein Foto von unserem Wohnmobil machen. Sie folgen uns schon einige Monate auf YOUTUBE und kennen unsere Videos.

Im Gespräch stellt sich heraus, dass wir beide genau das gleiche Ziel haben: den Campingplatz Sonnenstrand bei Bacharach. Zusammen fahren wir dann dorthin – um festzustellen, dass dieser total überfüllt ist und keine Camper mehr aufnimmt. Nach Durchsuchung einiger Apps und mehreren Telefonaten bekommen wir beide die letzten Plätze auf dem Campingplatz Loreleyblick. Ein riesiges Terrain mit hunderten von Stellplätzen und komplett voll – wie auch die umliegenden Stellplätze am Rhein. Es sind keine Ferien mehr. Fast unvorstellbar!

Bei einem Glas Wein am Abend stellen wir fest, dass Theo und ich beide Diabetiker sind und das gleiche digitale Messsystem von DEXCOM mit Bluetooth-Übertragung nutzen. Die meisten haben das System Freestyle Libre und ich habe noch nie jemanden getroffen, der auch Dexcom nutzt – Theo bereits seit vielen Jahren. Er hat sich auch mehr damit beschäftigt als ich. Er kann sogar mein Problem lösen, dass mein Huawei Smartphone mit dem Messsystem arbeitet. Dank Herrn Trump und der Stigmatisierung von chinesischen Herstellern sperrt DEXCOM nämlich die meisten Geräte von HUAWEI.

Zum Besuch von Simone, Eddie und den Kindern müssen wir über den Rhein. Die 12 Kilometer wollen wir mit dem Quad fahren. Doch wir stellen fest, dass es keine Brücke in der Nähe gibt und die Fähre nur bis 20 Uhr fährt. Also fahren wir mit WoMo und Hänger über den Rhein. Aus Ermangelung eines Stellplatzes in der Nähe von Lorch übernachten wir einfach am Straßenrand. Abends gehen wir zusammen Essen in eine „Strauß-Wirtschaft“. Bei uns im Süden nennt sich das „Besen“, also eine Bauern- oder Winzer-Wirtschaft, die vor allem eigene Erzeugnisse anbietet.

17.09.2020 – Neuwied bei Matthias und neues Gaskochfeld

Nach dem gemeinsamen Frühstück am nächsten Morgen geht es weiter rheinabwärts nach Neuwied. Hier wohnt unser Sohn Matthias. Es gibt dort einen Stellplatz am Yachthafen mit Strom, Wasser, WC und Dusche für 10 Euro pro Nacht. Der relativ große Platz ist sehr gut besucht und an manchen Tagen so gut wie ausgebucht. Wir fragen uns, was die Leute wohl hier wollen? In Neuwied?

Neben spazieren gehen, Fahrrad fahren und mit Matthias treffen gehen wir auch ein weiteres Projekt an: endlich einen neuen Gasherd bestellen. Seit 7 Monaten können wir nur noch einen der beiden Brenner nutzen und seit über 3 Monaten ist das defekte Gaskochfeld nun an den Lieferanten eingeschickt. Bisher haben wir immer noch keine Nachricht erhalten – trotz mehrfacher Nachfrage und Mahnung – die Retoure ist immer noch in Bearbeitung. Beim Camping-Kaufhaus ist das Kochfeld zwar immer noch am billigsten, aber da wollen wir nichts mehr bestellen. Erst wochenlange Versuche, jemand am Telefon zu erreichen, dann zwei Monate warten, bis wir eine Retouren-Schein zum einschicken erhalten und dann inzwischen 3 Monate auf eine Reaktion warten – das kann nicht sein.  Aktuell: Wir haben jetzt Mitte November und immer noch keine Reaktion auf unsere Rücksendung von Anfang August.

Provisorisch haben wir seit Monaten einen Aufbaugaskocher auf der Arbeitsplatte stehen. Da er mit einem nötigen Druck von 50 mbar nicht an die interne Gasleitung mit 30 mbar angeschlossen werden kann, muss auch noch eine kleine Gasflasche daneben stehen. Nicht gerade komfortabel und sehr platzschluckend. Da wir bei keiner Werkstatt einen zeitnahen Termin für den Einbau bekommen, entschließen wir uns parallel zum eingeschickten Garantiefall das gleiche Kochfeld Topline 165 von Thetford bei einem seriösen Händler neu zu bestellen. Wir lassen die Sendung an Matthias schicken und ich werde es selbst einbauen. Da es sich um das gleiche Kochfeld handelt, ist dies kein großes Problem. Alle Anschlüsse stimmen, die Gasleitungen passen. Nur eine neue Mutter mit Dichtung ist erforderlich. Aber in Neuwied gibt es einen großen BERGER-Shop. Dort holen wir das Ersatzteil. Der Einbau geht problemlos vonstatten. Nach der Prüfung mit einem Leckspray ist auch klar: alles dicht.

Der Besuch bei BERGER ist wieder mal teurer als geplant. Die haben nämlich auch die extra langen Bodenschienen für E-Bikes und die Stangenhalter vorrätig. Die benötigen wir für den Hänger, um unsere beiden Fahrräder links und rechts vom Quad im Hänger zu befestigen. Auch hier klappt der Einbau wie geplant.

12.08.2020 – Fahrt nach Thüringen – Ausbau des Hängers

Inzwischen haben wir uns entschlossen, erstmal nicht ins Ausland zu fahren. Eine Einladung nach Thüringen hat uns einen neuen Weg gewiesen. Mit Birgit und Frank aus der Nähe von Bad Salzungen und Oli aus Franken sind wir ja wegen Corona über zwei Monate in Marokko auf dem Campingplatz von Aicha und Reinhard Schatz in der Nähe von Marrakech festgesessen.

Frank hat Geburtstag und Oli kommt als Überraschung zu Besuch. Birgit meinte, ob wir dann nicht auch kommen wollen? Klar, warum nicht! Alle zusammen wollen wir dann noch die Familie Schatz in Bad Kissingen besuchen. Dort leben sie im Sommer, wenn sie nicht in Marokko sind. Also ein richtiges Gesamtpaket.

Das überraschte Gesicht von Frank war es Wert – zuerst Oli und dann noch wir als Überraschungsgäste zum Geburtstag.

Die Corona-Connection aus Marrakech in Bad Salzungen / Thüringen

Wir sind insgesamt 3 Wochen geblieben und haben einiges mit Birgit und Frank unternommen.  

Unter anderem die Einfahrt in das Salz-Bergwerk Merkers in 800 Meter Tiefe

und eine tolle Stadtführung mit einer Salzmagd durch Bad Salzungen.

15.08.2020 – Treffen der Marokko-Corona-Gruppe

Zusammen mit Birgit und Frank in ihrem Pössl-Kastenwagen ziehen wir los, um ein paar Tage in der Rhön zu verbringen. Dabei treffen wir uns auch mit der Familie Schatz, die gerade auf Promotiontour durch Deutschland unterwegs sind für ihr Hotel und Stellplatz in Marokko. Es gibt viel zu erzählen und der Abend mit Tee und Keksen bringt schöne Erinnerungen an die tolle Zeit in Marokko zurück.  

22.08.2020 – Ausbau des Hängers 

In Bad Salzungen haben wir auf dem dortigen Stellplatz übernachtet. Wieder zurück von unseren Ausflügen nehmen wir uns den Ausbau des neuen Hängers vor. Beim Kauf von größeren Stücken müssen wir inzwischen immer überlegen, ob die auch ins Quad passen. Das Regal ist auf jeden Fall zu schwer und zu groß.  Deshalb haben wir das Schwerlastregal bereits unterwegs mit dem Wohnmobil in einem Baumarkt gekauft.

Mit 180 cm Höhe müsste es genau in den Hänger passen, der genau so hoch ist. Theoretisch auch richtig, aber in Wirklichkeit ist der Hänger nur 179,5 cm hoch. Die Metallstützen müssen also um einen Zentimeter gekürzt werden. Dies machen wir bei Frank in seiner gut ausgestatteten Werkstatt. Dann nur noch zusammenbauen und alles passt.

Um auch den Raum über dem Quad als Stauraum zu nutzen, wollen wir eine Holzbrücke als Überbau anfertigen. Wir messen alles aus und lassen die Holzstützen und die Bretter im Baumarkt sägen. Alles passt und funktioniert wie geplant.

Jetzt muss das Quad für die Fahrt noch an der richtigen Stelle fixiert werden. Für eine sichere Fahrt muss die Stützlast auf der Wohnmobil-Anhängerkupplung zwischen 70 und 100 KG liegen. Mit der Position des 260 Kg schweren Quads lässt sich die Stützlast steuern – je weiter vorne im Hänger, desto mehr Gewicht auf der Deichsel.

Die richtige Position ist wie erhofft ganz hinten im Hänger fast an der Ladewand. So geht kein Stauraum verloren. Diese Position fixieren wir mit einer massiven Spannstange, die zwischen die beiden Seitenwände eingespannt wird. Das Quad wird daran mit seinem stabilen Stahlrohrvorbau links und rechts mit Spanngurten verspannt und damit gleichzeitig nach vorne an die Spannstange und unten in seine Federung gedrückt. Hinten ziehen wir zur Sicherheit noch einen Spanngurt über die Anhängerkupplung zu den Bodenösen. So wird das Quad auch noch nach unten und hinten fixiert.

Links und rechts werden dann noch unsere beiden E-Bikes stehen. Der Raum im Hänger ist damit optimal genutzt.

26.08.2020 – Ausflug nach Eisenach mit Wartburg

Zwischendrin sind wir noch ein paar Tage von Bad Salzungen nach Eisenach gefahren und haben dort auch die Wartburg besucht. War ganz schön was los und der Parkplatz war voll. Mit dem Quad sind wir aber trotzdem reingerutscht und haben ein Plätzchen gefunden, in das kein PKW gepasst hätte.   

Wir stellen uns in die Sackgasse neben dem Wohnmobil-Stellplatz der Eisenacher Berger-Filiale, da wir mit Hänger nicht in die Stellplätze passen. Zum Stelllatz gehört auch eine Wohnmobil-Werkstatt. Deshalb erwähnenswert, da wir immer noch Probleme mit unserer Stromversorgung haben. An manchen Tagen klappt alles problemlos. Manchmal reicht die Stromversorgung aber nicht mal um mit dem Wasserkocher über den 220V-Inverter Kaffeewasser zu kochen.

Die in München eingebaute Batterieüberwachung funktioniert super. Es zeigt uns, dass die Batterien beim Wasser kochen kurzfristig mit 79 A belastet werden. Das sollte aber kein Problem darstellen für die kurze Zeit. Trotzdem sinkt die Spannung manchmal unter 12 Volt und das System des Fahrzeugs schaltet zum Schutz der Batterien gegen Unterspannung ab. Wir wissen jetzt, dass es so nicht funktioniert – aber nicht warum das so ist.

Der Techniker am Stellplatz ist so nett und bringt die Batterieprüfung in seinem vollen Terminkalender unter. Mit einem speziellen Prüfgerät belastet er die Batterien 15 Minuten lang extrem stark. Da die Batterien danach immer noch 85% Leistung haben und sich in kurzer Zeit erholen, ist kein direkter Fehler feststellbar. Die Aktion hat uns nicht viel gebracht, aber den Ausdruck des Batterieprüfgeräte nehmen wir mit.

Der Stellplatz in Bad Salzungen mit großen Bereichen auch für große Wohnmobile:

Wieder in Bad Salzungen

Wir verbringen noch ein paar Tage in Bad Salzungen bei Birgit und Frank. Wir schließen den Landstrom auf dem Stellplatz mit Absicht nicht an um die Batterien zu testen. Und schon beim ersten Frühstück reicht die Ladung mal wieder nicht aus um mit dem Wasserkocher Kaffee zu machen.

Zum Glück haben wir einen Stromanschluss, denn seit unserer Abreise aus Heiningen vor ein paar Wochen haben wir keinen Gasherd mehr. Das im November 2019 neu eingebaute Gaskochfeld hat ja schon im Januar 2020 in Spanien Probleme bereitet und nur noch ein Brenner hat funktioniert. Da wir keinen Werkstatttermin bekommen, habe ich den Kocher selbst ausgebaut und an den Händler zurückgeschickt. Bis heute (also nach 6 Monaten) habe ich nur die telefonische Auskunft, dass das Gerät eingetroffen ist und die Bearbeitung noch dauert. 

Von Thüringen aus fahren wir auf die andere Seite von Deutschland an den Rhein. Dort wollen wir unseren Freund und Trauzeugen Eddie mit Familie und unseren Sohn Matthias besuchen. Zufällig stoßen wir auf die Infos zum Caravan-Salon in Düsseldorf. Kurzfristig entschließen wir uns, einen Abstecher dorthin zu machen. Vor allem wegen unseren Batterieproblemen und einem neuen Kochfeld. Aber auch um verschiedene Trenntoiletten in Natura zu begutachten. Denn das ist auch eine Baustelle, der wir uns im Laufe des Jahres noch widmen wollen.  

Noch ein paar Fotos von unserer Rundreise durch die Rhön

Juli 2020 – Uns geht es gut

Vielen Dank für die vielen Nachfragen, ob es uns gut geht, nachdem es einige Monate sehr still um uns war. Vorab schonmal: wir wohnen immer noch im Wohnmobil und können uns auch gar nichts anderes vorstellen. Irgendwie war es in den letzten Monaten stressig. Immer wieder Baustellen – nichts Großes und nicht Besonderes, aber die Menge hat uns blockiert.

Jede Woche haben wir das neue Video und die Texte für den Blog auf die nächste Woche verschoben. Und immer wieder kam etwas dazwischen. Technische Probleme mit dem Wohnmobil und die Vorbereitungen für unsere Vorträge DIE MAYERS ON TOUR bei der VHS Göppingen und Kirchheim. Dazu noch die Produktion meiner Online-Fotokurse, die ich ab Oktober in der VHS-Cloud anbiete. Da habe ich mich total verschätzt mit dem Aufwand. Vor allem die Erstellung der Abbildungen und Grafiken für die vielen Kameramodelle in den Videos war sehr aufwändig. Und schon war es August – September – Oktober – November …

Jetzt, nachdem die Videos, Arbeitsblätter und Handouts erstellt sind, habe ich einen überschaubaren Arbeitsaufwand für die individuelle Begleitung der Kurse am Telefon oder Videochat. Denn das ist das Besondere an meinen Online-Kursen: neben Videos und Arbeitsblättern telefoniere ich mit allen Teilnehmern mehrmals um eine persönliche und individuelle Beratung ähnlich wie in einem Präsenzkurz zu schaffen. 

Link zu den Vorträgen: https://herr-mayer.de/vortraege/

Link zu meinen Online-Kursen: https://Foto-Kurse-Online.de

August 2020 – Göppingen

Von Marokko aus mussten wir direkt nach Krummbek in die Quarantäne und durften nicht wie geplant zuerst nach Göppingen fahren. Nach erfolgreicher Quarantäne und ein paar Wochen Erholung bei herrlichem Wetter an der Ostsee wollen wir den Besuch in Göppingen jetzt nachholen.

Das neue Quad haben wir noch in Hamburg gekauft, aber auf dem Anhänger gelassen und sind direkt nach Göppingen losgefahren. Einen passenden Kofferanhänger haben wir im Norden nicht gefunden – zumindest keinen, der in den nächsten Wochen lieferbar wäre.

Anfang August sind wir in Göppingen angekommen und erstmal das Quad vom Hänger gezogen um ein paar Runden zu drehen. Sehr ungewohnt und das Kurven fahren ist gar nicht so einfach. Ganz anders als beim Motorrad. Auch Tini musste üben, denn sie sollte damit ja auch fahren. Da dafür nur der Autoführerschein erforderlich ist, auch kein Problem. Ansonsten pflegen wir unsere Familien- und Freundeskontakte. Andi und Nicole aus Krummbek kommen für ein paar Tage in den Süden, wo wir auch einiges zusammen unternehmen.   

Der neue Anhänger fürs Quad

Nebenher suchen wir weiter nach einem passenden Hänger fürs Quad. Gar nicht so einfach, denn wir haben schon bestimmte Vorgaben: Geschlossener Hänger, mindestens 3,50 m lang und 1,80 m breit, eine Rampe zum Auffahren, vorne eine Seitentüre, zum vernünftigen Preis unter 5.000 Euro und dann auch noch kurzfristig lieferbar im süddeutschen Raum. Im Endeffekt gab es nur einen Hersteller, der alle Punkte erfüllen konnte – der polnische Hersteller BLYSS mit seinem Auslieferungslager in Reichertshofen in der Nähe von München.

Nach der Bestellung steht er dort bereit zur Abholung. Passt auch ganz gut, denn zwei Tage später haben wir einen Werkstatttermin in Erding bei München und wollen dann nach Thüringen. Aber: das Quad soll ja mit auf die Reise und der alte Hänger soll in Göppingen zum Verkauf bleiben. Deshalb müssen wir den Hänger bei München mit dem Wohnmobil abholen, nach Göppingen zurückfahren um dort das Quad einladen, um dann zwei Tage später wieder Richtung München zu fahren.

Der neue BLYSS-Kofferanhänger für das Quad und die E-Bikes


Werkstatttermin für Batteriekontrolle

Bei der Firma AUTARKER in Erding haben wir relativ kurzfristig einen Termin bekommen, um unsere drei Wohnmobil-Batterien kontrollieren und eine Kontrollanzeige einbauen zu lassen. Der Grund dafür: trotz der Aufrüstung mit drei neuen AGM-Batterien und zwei zusätzlichen Solarpaneelen im November 2019 haben wir immer noch Probleme mit der Stromversorgung. Ein bis zwei Nächte autark stehen ohne Stromanschluss funktioniert. Länger aber auch nicht. Und das mit insgesamt 285 Ah Batterieleistung und insgesamt 440 Watt Solarzellenleistung.

Zusätzlich haben wir uns bei der Firma AUTARKER einen Kostenvoranschlag für den Tausch einer Gasflasche in einen Gastank machen lassen. So hätten wir eine normale Gasflasche zum Wechseln und einen kleinen Gastank zum Füllen an jeder Gastankstelle. Der Gastank wäre ja OK für 360 Euro. Aber der Ein- und Umbau kommt dann insgesamt auf weit über 1.000 Euro. Das ist uns dann doch zu viel. Wir lassen es erstmal bei den Batteriekontrolle.

Pünktlich um 10 Uhr sind wir in der Werkstatt. Der Chef schaut sich alles an und schüttelt nur den Kopf. Seiner Meinung nach, sind die Batterien falsch angeschlossen und die Kabel zu dünn ausgelegt. Er erklärt sich bereit, die Verkabelung komplett neu zu machen und das Kontrollgerät für die Batterien einzubauen. Damit sehen wir dann, wieviel Ampere der Batterie aktuell entnommen werden und mit wieviel Ampere die Batterien geladen werden.  

Mit einer kurzen Begutachtung des immer noch nicht richtig funktionierenden Kühlschranks (ein weiteres Kapitel der „unendlichen Geschichte“) zahlen wir dann knapp 1.000 Euro. Aber wir sind froh, dass wir jetzt endlich Ruhe mit der Stromversorgung haben – denken wir zumindest. Dass sich da eher eine zweite „Unendliche Geschichte“ anbahnt, wissen wir da noch nicht …

Juli 2020 – der neueste Stand

So, der Juli ist jetzt fast vorbei und wir befinden uns seit einer Woche in Göppingen, bzw. auf dem Wohnmobil-Stellplatz in Heiningen. Den kennen wir ja schon vom Herbst 2019. Leider ist das Schwimmbad wegen Corona geschlossen. Also müssen wir da zwecks Duschen auf Alternativen zurückgreifen. Das heißt, wenn wir uns mit Freunden treffen kommt die Frage: „Dürfen wir bei Euch duschen?“. Was natürlich meistens kein Problem darstellt.

Aber jetzt erst mal der Reihe nach:

Unsere Zeit in Krummbek

Wie immer fühlen wir uns in Krummbek bei unserem Neffen Andi und Nicole mit Paddy und Hannah sehr wohl. Wir leben im Wohnmobil direkt vor dem großen Haus im dazu gehörenden Hof. Eigentlich hätten wir sogar ein Zimmer im Haus. Aber das nutzen wir nicht. Uns gefällt es in unserem schnuckeligen Wohnmobil und wir schlafen dort sehr gut. So nutzen wir nur die Annehmlichkeiten wie Toilette, Dusche, Küche und Kühlschrank im Haus. Dort kochen wir viele leckere Sachen mit der Familie. Mal kochen wir, mal Andi und Nicole, mal arbeiten wir alle zusammen. Immer hat irgendjemand eine Idee, wie man sich den Abend kulinarisch verschönern kann.

Tini hilft Nicole bei der Umsetzung Ihres kreativen Projekts „Hoch-Beet-Bett“.

Manchmal kriegen wir Besuch von Cooper, „die“ eigentlich Alice heißen sollte, bis sich herausstellte das er ein Kater war.

Und an den sonnigen warmen Tagen gehen wir in der Ostsee baden. Außer dass es manchmal sehr kühl ist und ein stärkeres Lüftchen geht, kann man es hier oben schon aushalten.

Besuch der Kinder

Unsere beiden Jungs Matthias und Michi nutzen die Gelegenheit und besuchen uns in Krummbek über ein verlängertes Wochenende. Wir haben sie jetzt sieben Monate nicht gesehen. Leider ist das Wetter nicht so berauschend, dass wir nicht mal die Attraktion des Nordens (für Tini) – die Fischbrötchen – vorführen können. Aber beim leckeren Grillen verhungert auch niemand.

Besuch aus Göppingen

Das geplante Treffen in Irland mit unseren Freunden Petra und Dieter aus Göppingen verlegen wir einfach in den Norden. Sie mieten sich eine Ferienwohnung und wir sind zwei Wochen im Umkreis unterwegs. Ein paar Locations kennen wir schon, aber es ist auch einiges Neues dabei: Lübeck, Timmendorfer Strand, Plön, Laboe, Kiel, Fehmarn, Heiligenhafen, Kalifornien, Panama, Brasilien, Freilichtmuseum Molfsee, Shoppen im Kaufhaus Stolz und natürlich Fischbrötchen Essen am Stakendorfer Strand uns vieles mehr. Das mit Kalifornien und Brasilien ist übrigens kein Witz – die Orte gibt es wirklich an der Ostsee, keine 10 Kilometer von Krummbek entfernt.

Beim gemeinsamen Kochen bringen sie sich auch mit ein und der Kreis wir immer größer. Jetzt sind wir meistens 8 Personen am Tisch. Bald müssen wir unsere Abendessen noch als Veranstaltung anmelden 😊

Ein kleines Geständnis – aber das bleibt unter uns!

Uwe: Ich nörgle ja immer etwas über den Norden, denn ich liebe den Süden, die Wärme und Sonne. Inzwischen bin ich das meinem Ruf schon schuldig. Man erwartet von mir, dass ich nörgle: Scheiß Wetter hier oben – es ist kalt, es regnet und es geht immer ein Sturm.

Aber ganz ehrlich: Ich liebe den Norden inzwischen genauso – die flache Landschaft, das Meer, die schnuckeligen Backsteinhäuser, die Reetdächer und die schönen kleinen Dörfer. Auch die Menschen sind mir ans Herz gewachsen – keine solchen Schwätzer wie anderswo. „MOIN“ reicht schon und ist genug geredet – „Moin Moin“ ist schon gelabert!

Aber – pssssst. Nicht weitersagen, sonst verlier ich meinen schlechten Ruf da oben.