Seit 8 Monaten unterwegs - fast 20.000 KM gefahren - 13 Länder bereist

Herzlich willkommen auf unsere Webseite. Hier erfahrt Ihr alles über unser Lebensprojekt "Leben im Wohnmobil". Seit dem dem 30. Juni 2019 haben wir keinen festen Wohnsitz mehr und ziehen mit dem Wohnmobil durch Deuschland und Europa.

Unser fahrendes "Haus"

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Mehr Ausrüstung/Technik

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Unser Weg

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Kochen im Wohnmobil

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Was bieten wir sonst noch

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Alles Gute für Euer spannendes Vorhaben. Mit Deiner Energie bist Du eine wahre Inspiration und immer wieder gelingt es Dir, Dich neu zu erfinden. Ich staune und freue mich darüber.

Hannah Meedt - VHS-Fotoclub Göppingen

Neueste Nachrichten

Hier die 3 letzten Posts aus unserem Blog

Da waren es nur noch 3 …

01.04.2020
4 Wohnmobile weniger

Während wir noch selig geschlafen haben, haben uns heute früh zwischen 7 und 9 Uhr vier Wohnmobile in Richtung Tangermed verlassen. Sie haben sich Tickets für die Fähre nach Sete (Frankreich) gekauft. Damit haben sie auch die Berechtigung in den Norden von Marokko zum Hafen zu fahren.

Hier sind mit uns jetzt noch 3 Wohnmobile, die sich entschlossen haben, erstmal abzuwarten.

Alle 3-4 Tage essen wir hier auf dem Campingplatz zu Abend. Ab jetzt wird das eine kleiner Gruppe mit 4 Personen. Naja, da kann man den Abstand auch besser einhalten 😊. Ein Abendessen mit 4 Gängen kostet 10 Euro pro Person – und Aicha kocht hervorragend marokkanisch!

Jeden Abend gibt es auch für Alle Tee und Gebäck, egal ob man sich Abendessen angemeldet hat oder nicht. Immer wieder eine gute Möglichkeit sich auszutauschen und gegenseitig auf den neuesten Stand zu bringen.

Wir sind schon gespannt, was es heute Abend zu essen gibt …

Fähre Tangermed-Sete buchbar

31.03.2020
Die zweite Fähre nach Sete ist buchbar – wir bleiben trotzdem in Marrakech.

Heute Morgen wird klar, dass die Telefonnummer, die seit gestern 18 Uhr vorhanden sein soll, immer noch nicht freigeschaltet ist. Sie soll nun durch eine Online-Registrierung und -Buchung ersetzt werden. Aber auch die ist bis 13 Uhr noch nicht verfügbar.

Arber irgendwann am Nachmittag funktioniert dann alles. Die Buchungen können durchgeführt werden und werden dann auch im Laufe des Abends bestätigt. Mit dieser Bestätigung ist eine Fahrt in den Norden bis nach Tangermed erlaubt.

Vom Campingplatz hier in Marrakech werden morgen früh 4 Wohnmobile aufbrechen, 2 deutsche, 1 österreichisches und 1 französisches Fahrzeug.

Wir bleiben bei unserer Entscheidung und warten vorerst mal hier ab. Mit Hänger kostet die Fähre nach Sete nämlich 1.700 Euro. Nicht gerade billig. Das Argument ist, dass die Fähre von Sete leer hierherfährt. Uns war es zu teuer. Dazu noch die Ungewissheit, was wirklich geschieht und ob auch alles funktioniert.

Neue Entwicklungen

30.03.2020
Kurze Hektik – es gibt neue Entwicklungen

Heute verabreden wir uns im „Freiluft-Fitnesscenter“ zum Kaffee. Es gibt noch Kuchen vom gestrigen Geburtstag. Außer dem französischen Ehepaar mit dem Kind sind alle da. Gegen 16 Uhr löst sich die Runde so nach und nach auf.

Beim Zusammenpacken kommt dann nochmal Schwung in die Bude. Andree kommt um 16:45 und meldet, dass er Kontakt zum deutschen Botschafter und damit Zugriff auf ein Kontingent von Tickets für die Fähre am Donnerstag habe. Bis 18 Uhr müssen die Daten beim Konsulat sein, da dann die offizielle Telefonnummer geschaltet wird, über die alle sich Tickets reservieren können. Preis zwischen 1.200 und 1.600 je nach WoMo-Größe und Kabine (Doppel-/Mehrbettkabinen oder nur Sessel). Andree betont, dass es laut deutschem Botschafter keine weitere Fähre geben werde und bei einer Verschlimmerung der Krise bürgerkriegsähnliche Zustände zu befürchten seien.  

Argumente dafür und dagegen werden ausgetauscht. Die Fragen sind immer dieselben wie auch schon bei der ersten Fähre, die wohl inzwischen in Sete angekommen ist:

  • wie sicher ist die freie Fahrt durch Marokko zum Hafen – immerhin über 600 Kilometer?
  • was passiert, wenn auf oder beim Verlassen der Fähre ein Corona-Fall festgestellt wird?
  • Quarantäne im Hafen von Sete? Oder sogar auf dem Schiff?
  • wie sicher sind die 40 Stunden Fahrt auf der Fähre mit hunderten anderen Passagieren?
  • wie entwickeln sich die sanitären Bedingungen bei Sturm, wenn die Überfahrt länger dauert?
  • wie sicher ist die direkte Weiterfahrt durch Frankreich nach Deutschland?
  • was bedeutet keine weitere Fähre? Nie wieder? Sehr unwahrscheinlich!

Die Diskussion wird sehr offen geführt. Wir setzen uns alle auch mit Aicha und Reinhard zusammen.  

Für uns ist schnell klar: wir für uns nehmen das Angebot nicht an. Zu viele offene Fragen und keine Sicherheiten. Es sind noch weit über 1.000 andere Wohnmobilisten in Marokko verstreut.

Die aktuellen Infektionszahlen von offiziell unter 500 im Land sprechen auch für unsere Entscheidung. Auch wenn die Dunkelziffer hoch sein wird, ist die Zahl niedriger gegenüber den europäischen Ländern.

Außer dem französischen Ehepaar mit Tochter bleiben erstmal alle hier und warten ab. Die vier Leute aus den beiden zuletzt angekommenen Wohnmobilen haben sich auf die Liste setzen lassen und warten nun auf die Bestätigung. Wenn die dann da ist, wollen sie die endgültige Entscheidung treffen, ob sie fahren oder nicht. Die 1.600 Euro für die Buchung wären bei Nichtantritt allerdings weg. Für mich eine verwunderliche Entscheidung, da sie die schreckliche Situation an der Grenze bereits schon einmal durchlebt haben. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.