Seit 9 Monaten unterwegs - fast 20.000 KM gefahren - 13 Länder bereist

Herzlich willkommen auf unsere Webseite. Hier erfahrt Ihr alles über unser Lebensprojekt "Leben im Wohnmobil". Seit dem dem 30. Juni 2019 haben wir keinen festen Wohnsitz mehr und ziehen mit dem Wohnmobil durch Deuschland und Europa. Nachdem wir durch die coronabedingten Reisebeschränkungen über 2 Monate länger in Marokko fest saßen als gewollt, sind wir jetzt wieder in Deutschland. Unsere 2-wöchige Quarantäne haben wir auch hinter uns und erholen uns nun in unserem Wohnort Krummbek. Natürlich im Wohnmobil - denn dort ist unsere Zuhause.

Unser fahrendes "Haus"

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Mehr zu unserem Hymer B678 und der Grundausstattung

Mehr Ausrüstung/Technik

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Was haben wir zusätzlich gekauft, ein-, um oder umgebaut

Unser Weg

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Wo waren wir schon und wo wird uns der Weg noch hinführen

Schriftlicher Blog

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Permanent posten wir in unserem Blog von unterwegs

Soziale Medien

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Auch bei FACEBOOK und INSTAGRAM sind wir aktiv

Youtube-Videos

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Vieles wird wird auch per Video festgehalten und in kleinen Filmchen auf Youtube gezeigt

Kochen im Wohnmobil

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Campen und Grillen - es geht auch anders: einfache Gerichte im Wohnmobil

Termine / Aktionen

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Hier Infos über unsere Vorträge, Foto-Workshops und Fotoreisen

Was bieten wir sonst noch

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Websiten, Fotoreportagen, Bildbearbeitung, Videos, Drohnenflüge ...

Was Andere so über uns sagen ...

Einige Sprüche und Meinungen, die uns gesagt oder geschrieben wurden

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Alles Gute für Euer spannendes Vorhaben. Mit Deiner Energie bist Du eine wahre Inspiration und immer wieder gelingt es Dir, Dich neu zu erfinden. Ich staune und freue mich darüber.

Hannah Meedt - VHS-Fotoclub Göppingen

Unser aktueller BLOG

Hier die drei letzten Posts

Juli 2020 – der neueste Stand

So, der Juli ist jetzt fast vorbei und wir befinden uns seit einer Woche in Göppingen, bzw. auf dem Wohnmobil-Stellplatz in Heiningen. Den kennen wir ja schon vom Herbst 2019. Leider ist das Schwimmbad wegen Corona geschlossen. Also müssen wir da zwecks Duschen auf Alternativen zurückgreifen. Das heißt, wenn wir uns mit Freunden treffen kommt die Frage: „Dürfen wir bei Euch duschen?“. Was natürlich meistens kein Problem darstellt.

Aber jetzt erst mal der Reihe nach:

Unsere Zeit in Krummbek

Wie immer fühlen wir uns in Krummbek bei unserem Neffen Andi und Nicole mit Paddy und Hannah sehr wohl. Wir leben im Wohnmobil direkt vor dem großen Haus im dazu gehörenden Hof. Eigentlich hätten wir sogar ein Zimmer im Haus. Aber das nutzen wir nicht. Uns gefällt es in unserem schnuckeligen Wohnmobil und wir schlafen dort sehr gut. So nutzen wir nur die Annehmlichkeiten wie Toilette, Dusche, Küche und Kühlschrank im Haus. Dort kochen wir viele leckere Sachen mit der Familie. Mal kochen wir, mal Andi und Nicole, mal arbeiten wir alle zusammen. Immer hat irgendjemand eine Idee, wie man sich den Abend kulinarisch verschönern kann.

Tini hilft Nicole bei der Umsetzung Ihres kreativen Projekts „Hoch-Beet-Bett“.

Manchmal kriegen wir Besuch von Cooper, „die“ eigentlich Alice heißen sollte, bis sich herausstellte das er ein Kater war.

Und an den sonnigen warmen Tagen gehen wir in der Ostsee baden. Außer dass es manchmal sehr kühl ist und ein stärkeres Lüftchen geht, kann man es hier oben schon aushalten.

Besuch der Kinder

Unsere beiden Jungs Matthias und Michi nutzen die Gelegenheit und besuchen uns in Krummbek über ein verlängertes Wochenende. Wir haben sie jetzt sieben Monate nicht gesehen. Leider ist das Wetter nicht so berauschend, dass wir nicht mal die Attraktion des Nordens (für Tini) – die Fischbrötchen – vorführen können. Aber beim leckeren Grillen verhungert auch niemand.

Besuch aus Göppingen

Das geplante Treffen in Irland mit unseren Freunden Petra und Dieter aus Göppingen verlegen wir einfach in den Norden. Sie mieten sich eine Ferienwohnung und wir sind zwei Wochen im Umkreis unterwegs. Ein paar Locations kennen wir schon, aber es ist auch einiges Neues dabei: Lübeck, Timmendorfer Strand, Plön, Laboe, Kiel, Fehmarn, Heiligenhafen, Kalifornien, Panama, Brasilien, Freilichtmuseum Molfsee, Shoppen im Kaufhaus Stolz und natürlich Fischbrötchen Essen am Stakendorfer Strand uns vieles mehr. Das mit Kalifornien und Brasilien ist übrigens kein Witz – die Orte gibt es wirklich an der Ostsee, keine 10 Kilometer von Krummbek entfernt.

Beim gemeinsamen Kochen bringen sie sich auch mit ein und der Kreis wir immer größer. Jetzt sind wir meistens 8 Personen am Tisch. Bald müssen wir unsere Abendessen noch als Veranstaltung anmelden 😊

Ein kleines Geständnis – aber das bleibt unter uns!

Uwe: Ich nörgle ja immer etwas über den Norden, denn ich liebe den Süden, die Wärme und Sonne. Inzwischen bin ich das meinem Ruf schon schuldig. Man erwartet von mir, dass ich nörgle: Scheiß Wetter hier oben – es ist kalt, es regnet und es geht immer ein Sturm.

Aber ganz ehrlich: Ich liebe den Norden inzwischen genauso – die flache Landschaft, das Meer, die schnuckeligen Backsteinhäuser, die Reetdächer und die schönen kleinen Dörfer. Auch die Menschen sind mir ans Herz gewachsen – keine solchen Schwätzer wie anderswo. „MOIN“ reicht schon und ist genug geredet – „Moin Moin“ ist schon gelabert!

Aber – pssssst. Nicht weitersagen, sonst verlier ich meinen schlechten Ruf da oben.

Tini sieht das noch etwas extremer, wie sie es auch mit dem neuen T-Shirt zeigt.

Wohnmobil Reparatur

Mit dem Wohnmobil haben wir nicht so viel Glück wie mit unserem Smart. Keine Werkstatt hat durch die Corona-Einschränkungen einen Termin in den nächsten Wochen/Monaten für uns. Der TÜV-Termin stellt kein Problem dar. Da können wir in einer Woche vorfahren. Kommen auch ohne Mängel durch und erhalten ASU und TÜV-Plakette.

Vom Schornsteinfeger haben wir auch einen Tipp für einen Wohnwagen-Servicetechniker bekommen. Dieser besucht die Campingplätze in der Gegend und macht vor Ort Gasprüfungen und kleine Reparaturen. Der Termin kommt dann auch zustande und der Techniker kommt am 26. Juni. Leider macht er keine so aufwändigen Reparaturen. Also können wir nur die nur die Gasprüfung von unserer Liste abhaken.

Die wichtigen Sachen wie tropfender Siphon in der Spüle, nicht funktionierender Herd und neben ein paar weiterer Kleinigkeiten natürlich der Kühlschrank. Der funktioniert zwar mal wieder, hat aber immer wieder die bekannten Aussetzer und kühlt nicht mehr.

Als Alternative zur Reparatur haben wir eine Idee: einen Absorber Kühlschrank einzubauen. Der läuft zwar nur auf Strom, aber mit unseren 4 Solarpanels und 3 neuen Batterien dürfte das kein Problem sein. Der Einbau ist wohl auch einfach, da nur eine 12V-Leitung benötigt wird. Der Gasanschluss würde dann stillgelegt werden.

Aber was solls: wir kriegen eh keinen Termin.

Deshalb greifen wir auf unseren Caravanservice in Herlikhofen bei Schwäbisch Gmünd zurück. Der hat zwar auch keine freien Termine, aber für die wichtigsten Dinge schiebt er uns dazwischen. Der Termin war dann am 20. Juli und der Kühlschrank ist repariert. Alles eine Kontaktsache, Sand und Feuchtigkeit in der Elektronik sagt Herr Stange.

Der Siphon und die Teile für den Herd müssen bestellt werden. Der Siphon ist leider ein Originalersatzteil von HYMER. Das könnte also ein paar Tage … oder auch ein paar Wochen dauern.

Der neue Plan für die Mobilität

Wir wollen unseren SMART und den großen Hänger verkaufen. Dafür ein Quad und einen geschlossenen Kofferanhänger mit Rampe und separater Türe vorne kaufen.

Alles nicht so einfach, stellen wir fest. Es gibt kaum Quads und Anhänger vom Lager zu kaufen. Es fehlen die Lieferungen aus dem Ausland oder Teile zum Bau der Fahrzeuge. 

Verkauf SMART

Als erstes muss der SMART weg. Wir verkaufen aber nur zu einem für uns interessanten Preis. Wenn das nicht funktioniert, bleibt alles beim Alten bis zum nächsten Jahr.

Nach ein paar Besichtigungen stellen wir fest, dass der Preis, den wir uns vorstellen ungefähr passt. In der Anzeige haben wir geschrieben, dass wir in ein paar Wochen nach Göppingen fahren und den Smart auch irgendwo abliefern können.

Die Anfrage aus München wird dann auch konkreter und wir verkaufen den Smart dann am 20. Juli problemlos. Die Frau kommt aus München und holt ihn in Göppingen ab.

Das neue Quad

Noch im Norden sehen wir uns nach einem neuen Fahrzeug um. Ein Quad, oder besser ein ATV soll es werden. Aber wie schon vorher bei den Recherchen festgestellt, gibt es keine Maschinen auf Lager. Wir wollen ein Neufahrzeug, nicht so groß und Allrad muss auch nicht sein. Bei einem kleinen Händler bei Hamburg haben wir Glück. Er hat zwar auch nichts auf Lager, rät uns aber zu einer Herkules. Die ist im Preis noch günstig, hat aber eine längere Sitzbank als die meisten Vergleichsfahrzeuge. So können wir auch zu zweit problemlos längere Strecken damit fahren.  

Leider geht der Vertreter des Lieferanten nicht ans Telefon, so dass der Händler uns keinen Liefertermin nennen kann. Wir hinterlassen meine Telefonnummer und gehen auf der anderen Straßenseite an die Imbissbude, bevor wir weiterfahren nach Winsen zu einem großen Anhängerhändler.  

Wir sind gerade beim Essen, als der Quad-Händler über die Straße kommt und sagt, wir sollen nachher nochmal vorbeikommen. Er hat eine gute Nachricht: Er hat beim Auslieferungslager angerufen und die beiden letzten vorhandenen zwei Maschinen bestellt. Eine davon nehmen wir in blau. Lieferung nächste Woche …

Wir holen das Quad mit dem Wohnmobil und unserem alten Hänger in Hamburg ab und melden es beim Landratsamt in Plön vor der Abfahrt mit dem Wunschkennzeichen an: PLÖ-GP 57

Die Fahrt nach Göppingen

Da das neue Quad und der Smart nach Göppingen müssen, fahre ich das Quad auf dem alten Hänger und dem Wohnmobil und Tini den Smart nach Göppingen.  

Die erste schwäbische Butterbrezel

Ein echtes Highlight nach 7 Monaten: die erste Butterbrezel beim Frühstück in der Grünen Brezel in Rechberghausen. Es ist nicht viel, was einem so fehlt in der Ferne. Aber auf Vollkornbrot, Brezel, Maultaschen, Fleischkäsewecken und ein schönes paniertes Schnitzel mit Spätzle freut man sich dann schon …

Erste Fahrversuche

Auf dem Parkplatz vor der EWS-Arena wird erstmal das Quad erkundet und die ersten Übungsfahrten ausgeführt.

Der neue Hänger

Da wird es wieder problematisch. Kein passender Hänger ist im Norden verfügbar. Koch, ein großer Hersteller und Händler hat normalerweise 1.200 bis 1.500 Hänger auf dem Hof stehen. Zurzeit nur ein paar hundert – aber keiner der passt. Das Quad mit seinen 2 Meter Länge, unsere beiden E-Bikes und einiges aus der Heckgarage muss da reinpassen. Also darf er nicht zu klein, aber auch nicht überdimensioniert sein.

Schlussendlich finden wir bei keinem Händler einen passenden Hänger, der am Lager ist.

Jetzt haben wir das Problem, dass wir den Smart und das Quad nach Göppingen bringen müssen. Das bedeutet, dass wir mit dem Wohnmobil und Hänger das Quad mitnehmen müssen und einer mit dem Smart separat fahren muss.

In Göppingen angekommen hat sich an der Situation nichts geändert: auch im Raum Stuttgart finden wir erstmal keinen passenden Hänger. Aber wir sind an zwei Alternativen in Bayern dran. Blöd ist nur, dass wir den in Plön anmelden müssen. Also werden wir die die Fahrzeugpapiere hochschicken an einen Zulassungsdienst, der den Hänger anmeldet und uns die Papiere mit den Kennzeichen wieder zuschickt. Das Wunschkennzeichen haben wir schon reserviert: PLÖ-GP 73.

Anhänger in Sicht

Seit Wochen suchen wir schon nach dem passenden Hänger, der in den nächsten Wochen lieferbar wäre. Bestellen und 6-12 Wochen warten ist natürlich eine Option. Aber wir versuchen erstmal einen wenig gebrauchten oder lagernden Neuen zu ergattern. Bei unseren Wünschen ist das gar nicht ao einfach: ca. 3,50 Meter Ladelänge, Zurrleisten, stabilen Bodenösen, Auffahrrampe hinten zum herunterklappen, zusätzlicher Seitentüre und er sollte nicht gerade in Hamburg oder Berlin stehen. Preislich sollte er auch nicht viel über 5.000 Euro liegen. Es gibt genügend mit Rampe oder Seitentüre, aber sehr wenige mit dieser Kombination.

Aber wir haben doch einen gefunden von Blyss. Er entspricht allen Vorgaben und wir werden ihn hoffentlich am Dienstag abholen können.

Wo geht es mit dem neuen Hänger dann hin?

Durch die Situation und den dauernden Veränderungen wollen wir uns auf kein Ziel festlegen. Eigentlich wären wir ja um diese Zeit schon ein paar Wochen in England und Irland. Aber das geht gar nicht.

Vielleicht ein paar Wochen nach Holland? In den Osten? In den Schwarzwald? Ins Allgäu? An den Rhein? An die Mosel? Mal sehen.

Jetzt holen wir erstmal den Hänger und lassen in Erding eine Batteriekontrolle einbauen. Dann entscheiden wir kurzfristig, wo es hingeht … und teilen das natürlich im nächsten Post mit Euch.

30.06.2020 Jubiläum: 1 Jahr in Freiheit

Am 30. Juni hat sich unser Abschied in die Freiheit als Auswanderer ins Wohnmobil zum ersten Mal gejährt: Ein Jahr sind wir nun also mit dem Wohnmobil on Tour. Dabei haben wir viel erlebt auf unseren Reisen vom Nordkap bis nach Marokko.

Wir bereiten gerade unser Jubiläumsvideo für unseren YOUTUBE-Kanal vor – das 50te. Das soll ein Resümee über „ein Jahr Auswanderung ins Wohnmobil“ sein.

Vorschau für Oktober:

Im Oktober 2020 sind zwei Vorträge geplant über das erste Jahr in unserem Lebensprojekt „Auswandern ins Wohnmobil“.

15.10.2020 Vortragsaal VHS Göppingen, 19 Uhr, Eintritt, unbedingt Anmeldung bei der VHS erforderlich

22.10.2020 VHS Kirchheim, Raum 04, 19 Uhr, Eintritt 8 Euro, Karten an der Abendkasse

Weitere Infos unter www.herr-mayer.de/vortraege

Ende unserer Quarantäne in Sicht

Pfingsten

Die 10 Tage unserer Quarantäne vergehen schnell. Wir räumen mal wieder auf in unserem Heim, erledigen Telefonate, planen die nächsten Monate und machen Termine für Friseur, Arzt, Fußpflege und diverse Werkstätten. Auch ein paar wichtige Bestellungen wie Handyhüllen, Cremes und GoPro-Zubehör werden ausgeführt. Ansonsten lassen wir es uns gut gehen und chillen vor uns hin.

Apfel-Crumble im schweren Gußtopf mit Vanilleeis

Als Nachtisch gibt es Apfelcrumble aus dem gusseisernen Topf auf und unter Holzkohle. Dazu einen „Bobbel“ Vanilleeis – seeeehr lecker.

Es gibt auch zum ersten Mal in diesem Jahr Spargel mit Kräuterflädle!

Und mal wieder gefüllte Paprika.

Uwe sprachlos – selten genug

Nicole macht ein kleines Video und Uwe bringt nur wenige Wort heraus …

02.06.2020 – Michi kommt nach Krummbek

Heute kommt unser Sohn Michael für ein paar Tage aus Göppingen nach Krummbek zu Besuch. Mit der Bahn kommt er um 14:30 Uhr in Kiel an. Da wir ja immer noch in Quarantäne sind, holt Paddy ihn mit dem Auto vom Bahnhof ab. Wir haben uns seit Dezember 2019 nicht mehr gesehen und Michi hatte am 30. Mai Geburtstag. Den feiern wir dann auch mit einer „Käsesahne“ und einem Benjamin Blümchen Kuchen nach – mit einem kleinen Missgeschick beim austeilen.

Michael hat auch mein neues HUAWEI P30 PRO Smartphone mitgebracht, das ich nach Göppingen habe liefern lassen. Wir gingen ja davon aus, dass wir zuerst dort ankommen, bevor wir nach Krummbek weiterfahren. Damit ist unser Sohn dann auch ein paar Stunden beschäftigt – meine Daten vom P10 auf das neue P30 – platt machen – und dann die Daten von Tini‘s Samsung auf mein altes P10. Gut, dass sich damit jemand auskennt! Alle Daten sind übertragen und es sind nur ein paar erneute Anmeldungen erforderlich, bis alles wieder funktioniert.

04.06.2020 – erster Tag nach der Corona-Quarantäne

Yippiiiii! Wir sind frei und dürfen uns wieder bewegen. Als erstes sehen wir uns nach einer TÜV-Station um, da TÜV und ASU bei unserem SMART seit Februar und beim WOMO seit März abgelaufen sind. Für den SMART sollen wir einfach nächste Woche ohne Termin vorbeikommen. Das WOMO ist zu groß – passt nicht in die Halle. Da müssen wir uns noch kümmern.

Zufällig kommt heute Morgen der Schornsteinfeger “Torge”ins Haus, der gleich einen Tipp für eine Werkstatt hat. Der kommt halt rum und kennt ‘ne Menge Leute. Dort können wir den fälligen 20.000 KM Service für den Smart machen lassen. Auf dem Weg zum ersten Einkauf in Deutschland (DM, Aldi, Baumarkt) fahren wir nach Schwentinental bei Kiel. Auf dem Weg dorthin fahren wir an der empfohlenen „Werkstatt Paustian“ vorbei. Im Büro sitzen zwei Mechaniker und starren in ihre Bildschirme. Wir fragen nach einem Termin für die Inspektion und ob auch TÜV möglich wäre. Einer schaut hoch und fragt seinen vermeintlichen Kollegen am Nachbarplatz: „Machst Du TÜV für‘n Smart?“. Kollege grinst: „Och ne, eigentlich nich“.  Ist ja nur eine Zündkerze mit Dach“. An uns gewandt: „Wollt ihr warten?“.

Es stellt sich raus, dass der TÜV gerade im Haus ist und der junge Mann am „Nachbartisch“ der Beauftragte des TÜV ist. Wir warten also 30 Minuten und fahren vom Hof mit neuem TÜV und einem Termin in 14 Tagen für den Service. Das war doch mal eine coole Aktion. 

Mit unserem Wohnmobil haben wir nicht so viel Glück. Ein Termin für ein „paar Kleinigkeiten“ zu richten und TÜV gestaltet sich schwierig vor August. So lange wollen wir eigentlich gar nicht hierbleiben. Aber mit dem TÜV können wir nicht so lange warten und vorher sollte für die Gasprüfung ein Schlauch vorn Gasflasche zum Verteiler ersetzt werden.

Von unserer Werkstatt in Schwäbisch Gmünd warten wir gerade noch auf einen Vorschlag für den Ersatz unseres Kühlschrankes, der immer wieder seine Macken hat. Wir überlegen, den DOMETIC Absorber- gegen einen Kompressor-Kühlschrank zu ersetzen. Das ist aber nicht ganz so einfach, da der jetzige in einem TEC-Tower mit Backofen verbaut ist. Die Frage ist nun, ob der Kühlschrank ausgetauscht werden und der Backofen mit Gasanschluss eingebaut bleiben kann. Auch gäbe es bei einem Wechsel zum Kompressor den Nachteil, dass dieser dann nur noch mit Strom (12 Volt und 220 Volt) und nicht mehr zusätzlich mit Gas betrieben werden kann. Schauen wir mal, was Herr Stange sagt. Eine Lösung findet dieser sicher.

Wir haben vom Schornsteinfeger „Torge“ auch noch einen Tipp für das WoMo bekommen, der leider gerade telefonisch nicht erreichbar ist und sich auf unsere Meldung auf dem AB noch nicht gemeldet hat.

05.06.2020 – Tini geht zum Friseur

Nach 5 Monaten Marokko und Quarantäne steht heute der lang ersehnte Friseurtermin an. Auf Empfehlung von Nicole geht Tini zu Friseur „Coco“ nach Preetz. Und es war ein guter Tipp. Die neue Frisur mit Farbe und Locken gefällt richtig gut.

Mobile Pflege auch im Wohnmobil

Nicole arbeitet in der mobilen Altenpflege. Hier testen wir schon mal an, ob eine mobile Pflege auch im Wohnmobil funktionieren würde. Sieht doch ganz gut aus. Also auch im Alter – im wirklichen Alter! – sind wir im Wohnmobil gut aufgehoben und versorgt.

Sonntagskaffee in Heuer‘s Cafe

Bevor es in die neue Woche geht, besuchen wir zusammen mit Nicole und Andy deren Tochter Hannah an Ihrem Arbeitsplatz – Heuer’s Cafe in Neuschönberg. Leckere Torten, alles in der hauseigenen Konditorei hergestellt. https://www.bauernhof-heuer.de/

Quarantäne in Krummbek – Danke an Maren und Ralf

28.05.2020 – Quarantäne in Krummbek

Wir sitzen unsere Corona-Quarantäne bei unserer Familie in Schleswig-Holstein ab. Das Wohnmobil steht direkt vor dem schönen Klinkerhaus.

Bis wir feststellen, dass das wohl der „Winterplatz“ ist. Im Schatten des Hauses ist es nämlich ganz schön kühl. Uwe: Norden eben!

Deshalb ziehen wir nach ein paar Tagen um auf den Sonnenstellplatz um. Kostet laut Andi zwar Aufschlag (Sonne muss im Norden extra bezahlt werden) 😊, aber das nehmen wir in Kauf.

Wie wir das schon kennen, geht die Planung erstmal ums Essen. Wir haben ja sonst nichts und dürfen nichts machen. Neffe Andi zaubert in seinem improvisierten Smoker Spareribs und Pulled-Pork. Stundenlanges marinieren, einlegen, bestreichen und 14 Stunden Garzeit. Gesmoked wird mit Kirschholzspänen.

Super lecker. Selbst die Hefe-Brötchen dazu sind selbst gebacken …. Flachback … wir kommen uns vor wie bei Aicha in Marokko!

Unser neues Video „Grenzschließung: 50 Tage aussitzen in Marrakech“ ist jetzt auch fertig. Da es mit über 50 Minuten sehr lang geworden ist, haben wir es in zwei Teile aufgeteilt:

1. bis 25 Tag – TEIL I

28. bis 50 Tag – Teil II

Danksagung an Maren und Ralf

Wir haben uns im Februar mit den Beiden in Tafraoute getroffen. Aus den geplanten 2 Tagen wurden dann glatt 60 Tage, die wir gemeinsam in Marokko ausgeharrt haben. Nicht immer am gleichen Platz, aber zu Anfang der Corona-Auszeit im Palmenhain von Tafraout, zum Schluss auf dem Campingplatz Schatz bei Marrakech und dann auf der gleichen Fähre nach Malaga.

Dass das mit dieser Fähre von TangerMed nach Malaga überhaupt geklappt hat, ist zu einem nicht geringen Teil den Beiden zu verdanken. Vor allem Maren hat sich mit viel Geduld und Zeitaufwand für die Kommunikation zwischen der deutschen Botschaft und den vielen deutsch sprachigen Campern engagiert.  Sie hat die WhatsApp Gruppe „Wagenburg Marokko“ gegründet und moderiert. Mit viel, sehr viel Geduld. Vor allem die vielen Meckerer, Schwarzseher und Panikmacher waren ziemlich nervig. Genauso wie die 50%-Legastheniker, die nur die Hälfte lesen und dann losschreiben.

Ich habe mich oft gefragt, wie einige der WA-Gruppenmitglieder überhaupt nach Marokko gekommen sind? So hilflos wie sich manche angestellt und selbst das vorgekaute Vorgehen in einzelnen Schritten nicht auf die Reihe gekriegt haben. Kein Telefon – kein Internet – keine Ahnung – eine Reise mit dem Wohnmobil durch Marokko ist doch kein All-Inklusive-Urlaub wo man an der Hand durchgeführt wird.

Ich hätte das Geplänkel in den Gruppen nicht so lange mitgemacht. Aber Maren hat diese mit klaren Ansagen und Ermahnungen und strikter Hand geführt. Bis die Fähren dann nach und nach zu Stande kamen und bis auf wenige Unentschlossene alle Ausreisewilligen in Europa gelandet sind. Ich möchte auch nicht wissen, wie viele Tage an Arbeit bei Maren zusammenkommen würden, wenn man die ganzen Stunden in den 60 Tagen addieren würde.

Wir für unseren Teil möchten uns für diese Arbeit ganz herzlich bedanken!

Uns hat vor allem die Zusammenfassung der vielen Einzelinformationen der Botschaft, Mitarbeiter, Betroffene, Landsleute, Einheimische und Webseiten der Gesellschaften geholfen. Dazu noch die telefonische Kommunikation mit dem Kultur-Attaché Jörg Grotjohann von der Botschaft in Rabat und das posten der Ergebnisse und Abläufe.

Ich bin sicher, wir hätten auch aus den Einzelinformationen unsere Schlüsse gezogen und wären auch auf die Fähre gekommen. So war das aber viel stressfreier und wir konnten den Zwangsaufenthalt besser in unserer Schatz-Oase bei Marrakech genießen.

Hier der Link zu einem tollen Pressebericht über die Situation:
https://www.dw.com/de/marokko-der-lange-weg-nach-hause/a-53618046
(Wir wissen nicht, wie lange dieser Link im Netz verfügbar bleibt)