Quarantäne in Krummbek – Danke an Maren und Ralf

Quarantäne in Krummbek – Danke an Maren und Ralf

28.05.2020 – Quarantäne in Krummbek

Wir sitzen unsere Corona-Quarantäne bei unserer Familie in Schleswig-Holstein ab. Das Wohnmobil steht direkt vor dem schönen Klinkerhaus.

Bis wir feststellen, dass das wohl der „Winterplatz“ ist. Im Schatten des Hauses ist es nämlich ganz schön kühl. Uwe: Norden eben!

Deshalb ziehen wir nach ein paar Tagen um auf den Sonnenstellplatz um. Kostet laut Andi zwar Aufschlag (Sonne muss im Norden extra bezahlt werden) 😊, aber das nehmen wir in Kauf.

Wie wir das schon kennen, geht die Planung erstmal ums Essen. Wir haben ja sonst nichts und dürfen nichts machen. Neffe Andi zaubert in seinem improvisierten Smoker Spareribs und Pulled-Pork. Stundenlanges marinieren, einlegen, bestreichen und 14 Stunden Garzeit. Gesmoked wird mit Kirschholzspänen.

Super lecker. Selbst die Hefe-Brötchen dazu sind selbst gebacken …. Flachback … wir kommen uns vor wie bei Aicha in Marokko!

Unser neues Video „Grenzschließung: 50 Tage aussitzen in Marrakech“ ist jetzt auch fertig. Da es mit über 50 Minuten sehr lang geworden ist, haben wir es in zwei Teile aufgeteilt:

1. bis 25 Tag – TEIL I

28. bis 50 Tag – Teil II

Danksagung an Maren und Ralf

Wir haben uns im Februar mit den Beiden in Tafraoute getroffen. Aus den geplanten 2 Tagen wurden dann glatt 60 Tage, die wir gemeinsam in Marokko ausgeharrt haben. Nicht immer am gleichen Platz, aber zu Anfang der Corona-Auszeit im Palmenhain von Tafraout, zum Schluss auf dem Campingplatz Schatz bei Marrakech und dann auf der gleichen Fähre nach Malaga.

Dass das mit dieser Fähre von TangerMed nach Malaga überhaupt geklappt hat, ist zu einem nicht geringen Teil den Beiden zu verdanken. Vor allem Maren hat sich mit viel Geduld und Zeitaufwand für die Kommunikation zwischen der deutschen Botschaft und den vielen deutsch sprachigen Campern engagiert.  Sie hat die WhatsApp Gruppe „Wagenburg Marokko“ gegründet und moderiert. Mit viel, sehr viel Geduld. Vor allem die vielen Meckerer, Schwarzseher und Panikmacher waren ziemlich nervig. Genauso wie die 50%-Legastheniker, die nur die Hälfte lesen und dann losschreiben.

Ich habe mich oft gefragt, wie einige der WA-Gruppenmitglieder überhaupt nach Marokko gekommen sind? So hilflos wie sich manche angestellt und selbst das vorgekaute Vorgehen in einzelnen Schritten nicht auf die Reihe gekriegt haben. Kein Telefon – kein Internet – keine Ahnung – eine Reise mit dem Wohnmobil durch Marokko ist doch kein All-Inklusive-Urlaub wo man an der Hand durchgeführt wird.

Ich hätte das Geplänkel in den Gruppen nicht so lange mitgemacht. Aber Maren hat diese mit klaren Ansagen und Ermahnungen und strikter Hand geführt. Bis die Fähren dann nach und nach zu Stande kamen und bis auf wenige Unentschlossene alle Ausreisewilligen in Europa gelandet sind. Ich möchte auch nicht wissen, wie viele Tage an Arbeit bei Maren zusammenkommen würden, wenn man die ganzen Stunden in den 60 Tagen addieren würde.

Wir für unseren Teil möchten uns für diese Arbeit ganz herzlich bedanken!

Uns hat vor allem die Zusammenfassung der vielen Einzelinformationen der Botschaft, Mitarbeiter, Betroffene, Landsleute, Einheimische und Webseiten der Gesellschaften geholfen. Dazu noch die telefonische Kommunikation mit dem Kultur-Attaché Jörg Grotjohann von der Botschaft in Rabat und das posten der Ergebnisse und Abläufe.

Ich bin sicher, wir hätten auch aus den Einzelinformationen unsere Schlüsse gezogen und wären auch auf die Fähre gekommen. So war das aber viel stressfreier und wir konnten den Zwangsaufenthalt besser in unserer Schatz-Oase bei Marrakech genießen.

Hier der Link zu einem tollen Pressebericht über die Situation:
https://www.dw.com/de/marokko-der-lange-weg-nach-hause/a-53618046
(Wir wissen nicht, wie lange dieser Link im Netz verfügbar bleibt)

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