Ostermontag

Ostermontag

Einkaufen mit Maske bei Carrefour

Wie vorgeschrieben gehen wir heute einkaufen – natürlich mit Maske. Da diese noch nicht flächendeckend vorhanden sind, behelfen wir uns mit unseren Staubmasken vom Wacken Open Air 2019. Wie wir ja nun oft hören durften, sind sie zwar kein vollwertiger Schutz für die Ansteckung, schützen aber andere vor den eigenen Viren. Wenn das alle machen, passt das ja auch.

Angst haben wir beide nicht vor einer Ansteckung. Die Zahlen in Marokko sind mit ca. 1.000 Infizierten relativ gering. Auch wenn die Dunkelziffer sehr hoch sein dürfte (das 4 bis 5-fache), immer noch viel weniger als in Europa. Und: wenn es uns treffen soll, trifft es uns, so immer wir auch sind.

Wir haben uns wieder mal leckeren Tintenfisch mitgebracht. Hier (wie auch in Spanien) gibt es vom großen Tintenfisch streifen, die preislich sehr günstig sind. Da die Stücke 1 bis 2 Zentimeter dick sind, bleiben sie sehr weich und werden nicht zäh. Dazu gibt es gebratenes Gemüse – Spitzpaprika und Mohrrüben.

Am Donnerstag verabreden wir uns mit den anderen Campern zum Abendessen. Wir machen Lasagne und Pizza, Birgit und Frank steuern die Salate und den Wein bei.

Die Versorgung ***** Sterne verdächtig

Die Versorgung durch die Besitzer des Campingplatzes (Aicha und Reinhard Schatz) ist phänomenal:
Jeden Morgen Stangenbrot oder Fladen sowie zwei süße Stückchen.

Am Nachmittag oft dazu noch zwei Stück Kuchen oder Torte. Abends gehen wir alle paar Tage Essen bei Aicha. Rindfleisch, Hühnchen, Lamm oder Fisch aus der Tajine – meist mit Gemüse: Auberginen oder Zucchini oder Bohnen oder Artischocken … oder alles zusammen.

Bei 25 bis 28 Grad kann man es gut aushalten. Dazu der große Pool, in dem sich die Platzbewohner jeden Abend treffen. Auch das abendliche Tee-Zeremoniell mit Keksen ist fester Bestandteil des Tagesablaufes und eine gute Möglichkeit um Informationen auszutauschen.   

Neuzugang

Inzwischen ist auch noch Heidi mit ihren zwei Hunden im Wohnmobil von einem anderen Campingplatz in Marrakech zu uns gestoßen. Dort war es ziemlich laut und nur französische Camper. Die Unterhaltung war da doch sehr eingeschränkt.

Inzwischen sind wir also 4 Wohnmobile: Oli, Birgit, Frank, Heidi und wir Beide.

Am Karfreitag bittet Aicha zum Oster-Kaffee mit Torte

Mit Ostern haben Muslime natürlich nicht am Hut. Trotzdem bittet uns Aicha am Nachmittag zum Kaffee auf der Terrasse. Natürlich mit einem selbst gemachten Torte. Der Name Schatz ist einfach Programm hier auf dem Campingplatz. Die beiden Betreiber sind richtige Schätzchen!

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2 Kommentare

Hans-J. Backhaus Veröffentlicht am8:26 - 14. April 2020

Vermummt oder verschleiert? Wenn man weiss wer hinter der Fassade steckt, seht ihr wirklich gut aus.
Übrigens sind auch solche Masken bei Corona auch zum Eigenschutz sehr sicher, wenn man sie nur kurz benötigt. Die Viren stecken ja wohl immer in einem Tröpfchen (so die Meinung von Virologen) und diese bleiben in feinporingem Stoff erst einmal hängen. Am geeignetsten für die Improvisation sei der Stoff von Staubsaugerbeuteln. Macht weiter so.

    web22323336 Veröffentlicht am18:07 - 14. April 2020

    Wir haben uns gerade fast tot gelacht. Den zweiten Satz könnte man auch anders interpretieren:
    “Wenn man weiß, wie hässlich die hinter der Maske aussehen, sehen die so ganz gut aus …!”

    🙂

    Liebe Grüße
    Die Mayers

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