Neue Gäste auf dem Platz aus Ceuta

Neue Gäste auf dem Platz aus Ceuta

26.03.2020
Neue Gäste auf dem Campingplatz SCHATZ in Marrakech

Heute kommen zwei deutsche Wohnmobile an. Wie sich herausstellt, haben die vier Insassen die letzten Tage in Ceuta an der Grenze verbracht. Dort haben sie sich als die sogenannten „Krisenmanager“ betätigt. Gespräche mit Presse und der deutschen Botschaft in Rabat geführt und die Gruppe informiert.

Wie sie dann am Abend beim Abendessen berichtet haben, hat aber alles nichts gebracht. Letztendlich haben die Polizei und das Militär den kilometerlangen Stau vor der Grenze von Marokko zu Ceuta aufgelöst und die über 1.000 Fahrzeuge (Wohnmobile und PKWs) auf zwei Parkplätze verteilt. Einer davon ist der Hafen von Tanger Med. Beide Plätze wurden dann abgeriegelt. Also keiner kommt von dort mit dem Wohnmobil wieder weg. Zu Fuß, mit dem Fahrrad, Roller, Motorrad oder separaten PKW kann man jedoch einkaufen gehen.

Die vier haben die Abfahrt gerade noch vor der Räumung geschafft und konnten die 600 Kilometer in den Süden bis nach Marrakech zurücklegen. Sie hatten ähnliche Gründe wie – vor allem die Sicherheit hier, das schöne Umfeld und die Nähe der Besitzer zu Informationen über die Ereignisse mit deutscher Sicht.

Die Erzählungen haben uns erneut bestätigt, dass wir die richtige Entscheidung getroffen haben: einfach in ruhiger und sicherer Umgebung abzuwarten. Zuerst war es richtig in Tafraoute Stellung zu beziehen und die Situation einzuschätzen. Dann war es für uns genau richtig, den Weg nach Marrakech auf den deutsch geführten Campingplatz SCHATZ anzutreten – vor allem wegen der Sicherheit der medizinischen Versorgung und bei Notwendigkeit einen besseren Zugriff auf Medikamente und/oder eine Möglichkeit per Paket/Kurier erreichbar zu sein.

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